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Illdisposed - 1-800 Vindication

Geschrieben von Blackwarrior am Freitag 18. September 2009
Permanenter Link
  1. I Believe In Me
  2. Dark
  3. Now We're History
  4. When You Scream
  5. Jeff
  6. In Search Of Souls
  7. Still Sane
  8. You Against The World
  9. No More Time
  10. The Final Step
  11. Near The Gates (Bonustrack)
  12. Ich werde verloren in Berlin (Bonustrack)
Die Dänische Death Metal Band Illdisposed veröffentlich dieses Jahr mit "1-800 Vindication" ein Re-Release ihres 8. Albums aus dem Jahre 2004. Ein gutes Stück Death Metal Geschichte, dass nun wieder erhältlich ist. Zusätzlich zu den Original-Tracks wurden noch zwei Tracks also Bonus draufgepackt.
 
Eröffnet wird der Death Metal Reigen mit "I Believe In Me", welcher mit einem für Illdisposed typischen Intro, welches von Elektronik bzw. Synthesizer geprägt ist, eingeleitet wird. Aber schon alsbald erklingen die düsteren und schweren Gitarrenriffs von Batten und Hellboss, welche jedoch immer wieder melodische Zwischenstücke eingestreut haben. Insofern tönt der Sound hervorragend und "I Believe In Me" hat mich direkt überzeugt. "Dark" legt dann sehr düster los. Kein Wunder hat es dieser Track auf den Originalsoundtrack zum Horror-Film "SAW" geschafft. Aber auch dies ist ein weiteres gelungenes Stück der Band, welche es schafft harte, rauhe und düstere Riffs mit einem Hauch von Melodie zu integrieren und so ein unverkennbares Gesamtbild abgeben. "Now We're History" setzt für einmal dann auf ein Gitarrenintro, welches stark verzerrt ist, aber die Gitarren stehen im Vordergrund. Der obligatorische Synthesizer darf aber auch nicht fehlen und so schliesst sich ein kurzes Intermezzo desselben an, bevor Bo Summer mit seiner unverwechselbaren Stimme loslegt. "When You Scream" gibt noch mal ordentlich Gas und der Beginn ist deutlich vom Speed geprägt.
Als weiteres Highlight hat sich für mich "In Search Of Souls" herauskristallisiert. Ein sehr vielschichtiger Track mit viel Tempo und einer düsteren Stimmung. Gleich im Anschluss wird mit "Still Sane" im Intro nochmals kräftig mit dem Synthie gespielt. Doch das fügt der Qualität des Songs wie üblich keinen Schaden zu. Im Gegensatz, die zweite Stimme (vermutlich auch von Bo Summer gesungen) verleiht dem Track einen Wiedererkennungswert sondergleichen. "You Against The World" spielt nochmals mit dem Tempo, ohne jedoch langweilig zu wirken und liefert einen aggressiven, bissigen Sound.
 
Insgesamt ist auch dieses Album der Dänen ein äusserst gelungenes. Und so erstaunt der heutige Ruf der Band nicht mehr. Es wird Death Metal auf Weltklasseniveau geboten, der seinesgleichen sucht.
Es liegt natürlich am Geschmack des Zuhörers, ob die Synthesizer-Effekte gemocht werden oder nicht. Ich für meinen Teil finde, dass diese sich gut in die Stücke integrieren und nicht zu dominant hervortreten. 

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