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Narnia - Course Of A Generation

Geschrieben von Blackwarrior am Montag 27. Juli 2009
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  1. Sail Around The World
  2. When The Stars Are Falling
  3. Course Of A Generation
  4. Scared
  5. Kings Will Come
  6. Rain
  7. Armageddon
  8. One Way To Freedom
  9. Miles Away
  10. Behind The Curtain
Schwedischen Melodic Power Metal präsentieren uns Narnia auf ihrem fünften Studioalbum "Course Of A Generation". Nach drei Jahren Absenz wird hiermit ein neues Kapitel in der Bandgeschichte aufgeschlagen.
 
"Sail Around The World" eröffnet das Album und spart im Intro nicht mit elektronischen Effekten. Doch schon nach rund einem Dutzend Takten lässt Andreas Johansson seine Drums erklingen und die Gitarren kommen dazu. Auffalend ist, dass der Song relativ wenig in den tiefen Lagen zu bieten hat. Die Drums sind schnell aber einen anständigen Bass vermisse ich hier etwas. "When Stars Are Falling" ändert dies. Nach einem weiteren kurzen Elektro-Intro, dringt etwas mehr Bass durch meine Lautsprecher. Der Refrain ist eingänglich und die Stimme von Christian Rivel ist stark im Vordergrund. Mit "Course Of A Generation" wird dann richtig losgelegt. Schnelles Tempo, hohe Gitarren - Power Metal wie er sein sollte und wie wir ihn von Stratovarious und anderen Grössen kennen. "Scared" ist etwas langsamer angelegt, tönt jedoch in keiner weise ängstlich. Der Refrain wiederum in guter Power Metal Manier. Da gefällt mir dann "Kings Will Come" schon wieder etwas besser. Im Vordergrund hier auch wieder die Stimme von Rivel, welche einen imposanten Umfang hat. "Rain" erklingt etwas aggressiver und vermag durch einen melodischen Refrain zu überzeugen. "Armageddon" ist einer meiner Favoriten auf diesem Album. Hier wird der gesamte Stimmunfang von Rivel in einem einzigen Song ersichtlich, aber auch die Drums und Gitarren sorgen für reichlich Abwechslung. Das Album schliesst mit "Behind The Curtain" in gemässigterem Tempo und mit imposantem Refrain.
 
"Course Of A Generation" ist ein experimentierfreudiges, verspieltes Album, welches teilweise sehr dominant auf elektronische Soundeffekte setzt. Ich bin nicht so ein grosser Fan dieser sehr deutlich herausgestrichenen Samples, wodurch das Album etwas an Attraktivität für mich verliert. Beeindruckend finde ich hingegen, wie bereits erwähnt, die Stimme von Rivel, welche ja auch vielfach eine sehr dominante Rolle spielt.
Fazit: Wer Stratovarius und Bands ähnlicher Stilrichtungen mag, der wird dieses Album auch mögen. Also was für Melodieliebhaber und Power Metal Fans.

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