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Benedictum - Dominion

Geschrieben von Blackwarrior am Montag 21. Februar 2011
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  1. Dominion
  2. At The Gates
  3. Seer
  4. Grind It
  5. Prodigal Son
  6. The Shadowlands
  7. Beautiful Pain
  8. Dark Heart
  9. Bang
  10. Loud Silence
  11. Epsilon
  12. Sanctuary (Bonus Track)
  13. Overture / The Temples Of Syrinx (Bonus Track)[nbsp]

Mit "Dominion" präsentieren Benedictum aus den USA ihr insgesamt drittes volles Heavy Metal Album bei Frontiers Records.

"Dominion" ist dann auch gleich der erste Song auf dem gleichnamigen Album. Erstaunlich ist der Gesang in den eher tiefen Lagen, da Benedictum mit Veronica Freeman ja eine Leadfrau für die Vocals besetzt hat. Geboten wird hier klassischer, stilsicherer Heavy Metal mit markanten Vocals und einem Hauch von Keyboard-Sounds, welche sich verspielt in die Riffs einfügen. Der Auftakt wäre damit gut gelungen und es geht gleich "traditionell" mit "At The Gates" weiter. Druckvolle Riffs im Einklang mit der aussergewöhnlichen Stimme von Veronica Freeman prägen diesen Metal Song genauso, wie die Frauen-Stimmen im Background. "Seer" mit viel Keyboard-Einsatz und etwas gemächlicheren Strophen zeigt wiederum, was für ein enormes Spektrum die Benedictum abzudecken vermögen. Kurz und heftig kommt dann "Grind It" daher, wobei die starken Bass-Riffs und Slaps sehr ansprechend daher kommen. Und dann müssen auch noch die Drums von Mikey Pannone einmal in den Vordergrund treten, was sie bei "Prodigal Son" tun, doch auch die Riffs ovn Pete Wells (Guitars) sind erste Klasse.

Mit "Beautiful Pain" folgt erstmals ein Instrumental Track, welcher ideal zum sanften Intro von "Dark Heart" überleitet. Aber Benedictum haben sich gegen künstlich eingefügte bzw. in die Länge gezogene Balladen entschieden und kehren rasch zu druckvollem Sound zurück. Und so wird mit "Bang" in gewisser Weise die zweite Halbzeit angepfiffen. Denn die Songs werden ab hier länger und es wartet noch ausgezeichnetes Material auf den Zuhörer. "Loud Silence" gehört genauso, wie der ausgedehnte Track "Epsilon" dazu. Danach folgen mit "Sanctuary" und "Overture/The Temples Of Syrix" noch zwei Bonus Tracks. Und hier findet die Ballade mit Akkustik-Gitarre doch noch einen Platz. Andererseits könnte man "Sanctuary" auch als den Tribut einer Amerikanischen Band an die Country-Musik verstehen. Ganz im Gegensatz zum letzten Track, welcher eher eine Hommage an die Klassik ist, da der Aufbau einem solchen Stück folgt, der Inhalt aber klar dem Heavy Metal zuzuordnen ist.

Benedictum präsentieren mit "Dominion" ein sehr ausgereiftes und ausgewogenes Album mit Heavy Metal der Spitzenklasse. Hinzu kommt die aussergewöhnliche Frauenstimme von Veronica Freeman, welche den Songs das besondere Extra verleiht. Somit kann ich "Dominion" als ein ausgewogenes Heavy Metal Album mit viel Ausdruck nur zum Kauf empfehlen.

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