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Icon In Me - Human Museum

Geschrieben von Blackwarrior am Dienstag 2. Juni 2009
Permanenter Link
  1. Dislocated
  2. That Day, That Sorrow
  3. End Of File
  4. Empty Hands
  5. Moments
  6. Blood Ritual
  7. To The End
  8. In Memorium
  9. The Worthless King
  10. Turn The Dead On
  11. Avoiding The Pain 
Icon In Me ist eine Schwedisch/Russische Thrash Metal Kombo, welche mit Human Museum ihr Debüt-Album präsentiert. Die Band existiert seit August 2007 und wurde von D.Frans (Guitars) nach der Auflösung von Hostile Breed ins Leben gerufen. Dank guten Kontakten und Produzent Jacob Hansen sind auf Human Museum auch einige Gastmusiker zu hören, u.a.: Steve Smyth (ex. Nevermore, Testament), Flemming C. Lund (The Arcane Order, Invocator) und Andy Solvestrom (Within Y, Evildoer, Cipher System).
 
Als ich die Scheibe eingelegt hatte, dachte ich zuerst, dass dies ein ultramodernes Album ist (was ehrlich gesagt nicht so mein Stil ist), da ein Synthie-Intro den Beginn machte. Nach nicht mal einer Minute wurde ich jedoch eines Besseren belehrt: Die Band preschte mit Vollgas los und gab alles. Harte Riffs und die schreiende Stimme von Tony JJ peitschten durch meien Boxen. Und noch im gleichen Song zeigte die Band, dass sie, wie ihre Musiker, sehr unterschiedliche Einflüsse hat. So waren auch langsamere, melodischere Parts zu hören, welche sich jedoch nahtlos in das Gesamtbild eingefügt haben. Dies ist auf jeden Fall ein gelungener Opener, da ich als Hörer regelrecht von der Energie der Band erfasst und mitgerissen werde. Mit "That Day, That Sorrow", zu dem es übrigens einen Videoclip gibt, der am Live-Debüt in Moskau (Icon In Me waren dort Vorband von Machine Head) aufgenommen wurde, fährt im bewährten Stil weiter. Deutlich spürt man nun auch die neueren Einflüsse, welche auch etwas aus dem Hardcore/Crossover-Bereich stammen. Der Mix von den diversen Stilelementen ist jedoch äusserst gelungen. Immer wenn ich mich eigentlich festlegen kann, dass die Band nun diesem oder jenem Genre zugeordnet werden kann, so höre ich wieder etwas Neues, Überraschendes.
 
Es bleibt mir an dieser Stelle an und für sich nicht mehr viel zu sagen übrig. Das Debüt-Album von Icon In Me kann ich als äusserst gelungen bezeichnen und ich mag die aggresive Mischung aus Thrash und Crossover/Hardcore. Das Album sei also all jenen empfohlen, welche gerne Thrash Metal haben und auch denen die Hardcore Bands mögen. Der Mix ist gelungen und es entsteht ein eigentständiger, energiegeladener Sound, welcher den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen mag.

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