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Monster Magnet - Mastermind

Geschrieben von Blackwarrior am Mittwoch 24. November 2010
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  1. Hallucination Bomb
  2. Bored With Sorcery
  3. Dig That Hole
  4. Gods And Punks
  5. The Titan Who Cried Like A Baby
  6. Mastermind
  7. 100 Million Miles
  8. Perish In Fire
  9. Time Machine
  10. When The Planes Fall From Sky
  11. Ghost Story
  12. All Outta Nothin[nbsp]

Die US-Rock Band Monster Magnet präsentiert mit Mastermind ihren neuesten Streich und setzen dabei auf schwere Stoner-Rock Riffs im Duett mit einigen Rock'n'Roll und Metal-Elementen. Die Tendenz liegt aber klar beim Rock, was schon im Opener "Hallucination Bomb" (auch durch den Titel) deutlich wird. "Bored With Sorcery" setzt verstärkt auf Rock'n'Roll[nbsp] und sorgt für etwas Schwung, doch auch hier dürfen die Synthie-Effekte nicht fehlen. "Dig That Hole" mit einer Story im ruhigen Intro, wo man nur die Stimme von Dave Wyndorf hört, welche dezent durch die Band begleitet wird. Der Refrain mutiert hier zum lebendigeren Part, ohne jedoch aus dem Rhythmus zu fallen, bzw. diesen zu ändern. Die Stilrichtung von "Gods And Punks" dürfte schon aus den Songtitel ersichtlich werden. Die etwas heller gestimmten Gitarren, verbleiben jedoch über weite Strecken in der gewohnten Stoner-Rock Gemächlichkeit. Interessant jedoch, was so kleine Nuancen alles bewirken können.

"Mastermind" der Titelsong für dieses Album von Monster Magnet geht etwas beschwingter an die Sache und klingt für mich ein klein wenig nach Woodstock.
Im weiteren Verlauf folgt noch "Perish In Fire", welches Schwung in das sonst etwas gemächliche Album bringt. Auffallend ist, dass dort die Drums stärker im Vordergrund stehen. "Time Machine", mal abgesehen davon dass der Titel an das Produkt von Apple erinnert, ist vom Gesang her im Stil der Crash Test Dummies gehalten.
"Ghost Story" ist ebenfalls ein etwas schneller gespielter Song und vor allem nicht so düster wie der Grossteil des Albums. Genauso "All Outta Nothin", mit einer hellen Melodie und klarem Gesang beschliessen Monster Magnet damit "Mastermind".

Gegeben den Titel und einige der früheren Alben, welche ich von Monster Magnet kenne, habe ich deutlich mehr erwartet. Es wird solider Rock mit einer anständigen Prise Stoner Rock und etwas Punk geboten. Sicherlich auf hohem Niveau und wenn man die Songs einzeln anschaut, dann findet man interessante Musik. Das gesamte Album wirkt jedoch etwas unsicher, so als ob einfach mal was produziert wurde damit etwas veröffentlicht ist. Offenbar hat man dann einfach die nächstbesten Songs zusammen gehängt und fertig war das Album. Wie gesagt, etwas enttäuschend und etwas zu soft für meinen Geschmack.

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