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Wolfchant - Determined Damnation

Geschrieben von Blackwarrior am Freitag 24. April 2009
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  1. Determination Begins
  2. World In Ice
  3. Until The End
  4. Determined Damnation
  5. In War
  6. Face Of The Fighting Man
  7. Kein Engel Hört Dich Flehen
  8. A Raven's Flight
  9. Never Too Drunk
  10. Schwerter Der Erde
  11. Auf Blut Gebaut
  12. Under The Wolves' Banner
  13. Devour (Bonus)
  14. Warcry (Bonus) 
 Die deutsche Pagan Metal Band Wolfchant bringt mit „ Determined Damnation“ ihren dritten Longplayer auf den Markt. Es ist das erste Album für die Band seit dem Labelwechsel zu Massacre Records.
 
Die Scheibe beginnt gleich mit einem rein instrumentalen Intro, nämlich „Determination Begins“ , was dem Hörer einen guten Vorgeschmack auf den Rest der CD gibt. Weiter geht es mit dem Lied „World In Ice“, welches das Tempo, das diese Platte  beherrscht, zum ersten Mal zum Besten gibt. Als dritter Song kommt „Until The End“ , welcher das hohe Tempo hält und ein nicht sehr typischer Pagan Metal Song ist. Als viertes Stück kommt „Determined Damnation“, welches mit seinem mehrstimmig und klar gesungenen Refrain überzeugt. Das nächste Stück heisst „In War“ und verleiht dieser CD zum ersten Mal ein wenig das Feeling von Pagan Metal. Mit „ Fate Of The Fighting Man“ geht es rasant weiter, jedoch fühlt man sich auch bei diesem Lied nicht wirklich an Pagan Metal erinnert. „Kein Engel hört dich flehen“ ist das erste deutschsprachige Lied auf dieser CD. Die Gitarre in diesem Stück überzeugt voll und ganz. Mit dem Lied „A Raven’s Flight“ geht es gleich weiter. Dieser Song wird mit einem epischen Intro eingeleitet und überzeugt mit seinen gut eingesetzten Rhythmus- und Tempuswechseln. Mit „Never Too Drunk“ geht es weiter. Wer hier jedoch auf epische Melodien hofft, bei dem man sein Trinkhorn in die Höhe hebt, irrt sich. Dieser Song regt mehr an seine Haarpracht im Rhythmus mitschwingen zu lassen. Als Nächstes kommt das Lied „Schwerter der Erde“ das zu Beginn mit einem Gitarrensolo eingeleitet wird. Mit „Auf Blut gebaut“ hört man schon das zweitletzte Lied. Dieses Lied überzeugt voll und ganz, und man fühlt sich schon eher an Wolfchant erinnert, wie man sie von ihrem letzten Album „Pagan Storm“ in Erinnerung hat. Als letztes Lied kommt mit „Under The Wolve’s Banner“ nochmals ein englisch gesungener Song. Dieser Song ist ähnlich wie sein Vorgänger und ein gutes Lied zum Abschluss. Ganz zum Schluss hat es mit „Devour“ und „Warcry“ noch zwei Bonustracks auf der CD. „Devour“ steigt mit einem guten Gitarrensolo ein, welches in ein schnelles und hartes Liedstück hinübergeht während „Warcry“ gleich von vorne herein das Tempo höher hält.
 
Insgesamt ist die Scheibe nicht schlecht. Wer sich jedoch auf eine Fortsetzung in der Art von „Pagan Storm“ gefreut hat wird enttäuscht sein. Die Scheibe überzeugt eher mit ihrer Schnelligkeit als mit „klassischem“ Pagan Metal, wie man sich das von Wolfchant vielleicht gewohnt ist. Zum Schluss hin werden die Lieder wieder etwas epischer und man fühlt sich schon eher an Pagan Metal erinnert.

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