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Mystic Prophecy - Fireangel

Geschrieben von Blackwarrior am Donnerstag 28. Mai 2009
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  1. Across The Gates Of Hell
  2. Demons Blood
  3. We Kill You Die
  4. Father Save me
  5. To The Devil I Pray
  6. Fireangel
  7. Fight Back The Light
  8. Death Under Control
  9. Revolution Evil
  10. Gods Of War
  11. Forever Betrayed
Mit Fireangel präsentieren die deutschen Power Metaller Mystic Prohpecy ihr mittlerweile 6. Album. Das Album wurde vom Kopf der Band, R.D. Liapakis (Vocals) höchstpersönlich gemastert und produziert. Erhältlich ebenfalls in einer limitierten Edition als Digipack mit exklusiven Songs.
 
"Across The Gates Of Hell" eröffnet den bunten Reigen des Power Metals. Schöne Refrains, eingängige Melodie, so mein erstes Fazit. Als ich den Song jedoch ein zweites Mal hörte, merkte ich, wie viel Energie darin steckt und wie ich regelrecht infiziert wurde. Mit "Demons Blood" wird ein expermientelles Intro ausprobiert, was nach dem ersten guten Stück aufhorchen lässt. Doch alsbald fallen schwere Riffs, nicht ganz dem Stil der Band entsprechend. Dies löst sich jedoch im Verlauf des Songs etwas auf und das deutsch/griechische Quintett schafft es einen eleganten Mix zwischen schweren Riffs und schneller Melodieführung hinzukriegen. Danach wird mit "We Kill You Die" so richtig die Sau rausgelassen. Schnelligkeit ist hier das dominante Thema. "Father Save Me" ist weiterhin schnell, bringt zu Beginn jedoch noch einmal einige der schweren Riffs, bevor in einen Refrain in der höheren Lage gewechselt wird. Die Band schafft es jedoch, elegant zwischen den einzelnen stilistischen Elementen zu wechseln und zeigt wie guter Metal tönen kann.
In der Mitte der Scheibe ist dann der Hauptakt platziert: "Fireangel". Nun weiss ich auch endlich woher mir die gesamte Aufmachung (also nicht die optische, sonder musikalische) irgendwie bekannt vorkommt: Firewind tönen stellenweise sehr ähnlich. Gut das verwundert auch nicht weiter, wenn doch der ehemalige Gitarrist Gus G (hat die Band 2006 verlassen) nun bei denen spielt. Nichts desto trotz, der Song ist ebenfalls gut. Nach einem gemächlicheren Intro legt die Band alles ins Zeug und spielt Metal der Spitzenklasse. Und ihr könnt sicher sein, die Scheibe wird ab diesem Zeitpunkt keineswegs langweiliger.
 
Somit zu meinen Schlussbemerkungen: Das Album gefällt mir sehr gut. Facetten- und abwechslungsreiche Unterhaltung wird hier auf höchstem Niveau geboten. Nicht zuletzt deswegen hat die Band nach ihrem sechsten Album immer noch Bestand auf dem weltweiten Markt. Es sei aber auch erwähnt, dass der Stil durchaus auch bei anderen Bands (z.B. Firewind) hörbar ist, was in meinen Augen jedoch nicht als negativ zu bewerten ist.
Wer also guten Power Metal mit einigen experimentellen und neueren Einflüssen mag, der sollte sich diese Scheibe unbedingt kaufen.

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