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Rebellion - Arise - From Ginnungagap To Ragnarök - The History of the Vikings - Volume III

Geschrieben von Blackwarrior am Montag 27. Juli 2009
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  1. War
  2. Arise
  3. Asgard
  4. Odin
  5. Runes
  6. Bolverk
  7. Thor
  8. Evil
  9. Loki
  10. Prelude
  11. Ragnarök
  12. Einherjar
Die Deutsche Power Metal Combo Rebellion aus Frankfurt komplettiert mit "Arise - From Ginnungagap to Ragnarök - The History Of The Vikings - Volume III" ihre Wikinger-Triologie. Nach der EP "The Clans Are Marching" sind die Erwartungen an das Album hoch.
 
"War", der Opener der Scheibe, steigt gleich mit vollem Tempo ein. Wummernde Bässe und wuchtige Drums legen im Intro ein solide Grundlage für die hier rauchig klingende Stimme von Michael Seifert (Vocals). Inhaltlich handelt der Song von einem grossen Krieg und passend dazu präsentiert die Band eine musikalische Interpretation von ebendiesem Thema. "Arise" beginnt dann etwas sanfter mit einem Klavier-Intro. Der Track verwendet deutlich harmonischere und hellere Akkorde und klingt so weniger düster. Einzig die Stimme von Seifert bleibt rauchig und düster, wird jedoch durch eine zweite, klare Background-Stimme ergänzt. Das Klavierthema zieht sich hier durch den gesamten Song und macht die Melodie eingänglich. "Asgard" ist einer meiner favorisierten Tracks auf diesem Album. Er beginnt wieder etwas düsterer; klingt insgesamt härter. "Odin" beginnt ebenfalls, ganz dem Göttervater gewidmet, mächtig. Langgezogene Vocals machen den Refrain hier markant.
Mein nächster Favorit auf der Scheibe ist klar "Bolverk". Es ist wiederum ein düsterer Song. Hart und direkt spielen die Drums und Gitarren auf. Der Gesang kurz, abgehakt und mit viel Energie. "Thor" beginnt mit einem Dialog zwischen Vater Odin und seinem hammerschwingenden Sohn. Die Stimmung hier ist zu Beginn langsam und traurig bevor im Verlauf des Songs eine immense Soundkulisse aufgebaut wird und die Melodie zu etwas harmonischere Klänge wechselt. Darauf folgt "Evil", ein weiterer energiegeladener Song, wo Gerd Lücking an den Drums alles gibt. Harte Beats, die Gitarren etwas im Hintergrund und darüber die rauchige Stimme von Seifert. Eine pure Dröhnung Metal, wie sie sein sollte. Dieses Muster wird auch gleich in den folgenden Song "Loki" übernommen. "Prelude" bereitet dann noch den Ausklang der Scheibe vor, denn mit "Ragnarök" folgt eine ruhiges, langgezogenes Intro. Doch der bekannte Rebellion-Klang lässt auch bei "Ragnarök" nicht lange auf sich warten.
 
Das dritte Album der Wikinger-Triologie mag mit Beständigkeit zu überzeugen. Die Stücke sind gut organisiert und so hinterlässt das Album einen durchdachten Eindruck. Insbesondere die immensen Soundkulissen haben mich beeindruckt. Erstaunlich finde ich, dass trotz dieser Beständigkeit im Sound, welche ja die Gefahr birgt schnell langweilig zu werden, das Album dies grösstenteils nicht ist.
Wer also die EP bereits gut gefunden hat, sollte auch in dieses Album reinhören, es lohnt sich auf jeden Fall.

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