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Exciter - Death Machine

Geschrieben von Blackwarrior am Dienstag 25. Januar 2011
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  1. Death Machine
  2. Dungeon Descendants
  3. Razor In Your Back
  4. Pray For Pain
  5. Power And Domination
  6. Hellfire
  7. Demented Prisoners
  8. Slaughtered In Vain
  9. Skull Breaker[nbsp]

Die Kanadischen Metaller von Exciter lassen es gleich zu Beginn ordentlich krachen und eröffnen mit "Death Machine" das gleichnamige Album. Als Zuhörer wird man direkt in den Sog der schnellen und agressiven Stils der Kanadier gezogen und es kommen keinerlei Zweifel auf, dass das "Death Machine" (das Album) seinem Namen gerecht werden wird.

"Dungeon Descendants" eröffnet einen kleinen Tick gemächlicher, doch nach nur wenigen Taktschlägen ist auch dies schon wieder vorüber und man kann den Moshpit, der an Live-Auftritten von Exciter vorkommt, regelrecht fühlen. Die kurzen, etwas abgehackten Vocals von Sänger Kenny "Metal Mouth" Winter heizen die Stimmung zusätzlich an. Es folgt sodann gleich "Razor In Your Back", mit einigen imposanten Läufen von John Ricci (Gitarre) und einem weiterhin beeindruckenden Tempo. Etwas tiefer, aber dennoch rasant, kommt "Pray For Pain" daher. Durch die in die tieferen Lagen verzogenen Gitarren hat das ganze einen Touch von Rock'n'Roll, wenn da nicht der unheimliche Speed wäre, welcher von den Gitarren getrieben im Hintergrund peitscht. "Power And Domination" - ein philosophischer Titel - könnte man sagen. Und so geht es das Quartett auch gemütlich an. Langsame, langgezogene Riffs und ein Refrain im Chor prägen diesen Song.

Aber schon bald lodert das Höllenfeuer ("Hellfire") wieder auf. Es wird auf die Drums eingedroschen und auch die Gitarrenriffs klingen hart und unerbittlich. "Demented Prisoners" zeigt eindrücklich, dass die Band schon länger im Geschäft ist; Exciter wurden 1978 gegründet. So dürfen auch einige der für die damalige Zeit typische Elemente, wie die extremen Schreie im Falsett nicht fehlen. Einfach herrlich, kann ich dazu nur sagen. "Slaughtered In Vain" nimmt nochmals ein klein wenig Tempo raus, bevor mit "Skull Breaker" nochmals ein energiegeladenes Schlussbouquet folgt. Das hat übrigens noch einen kleinen Anhang, denn nach dem Schluss des Songs, folgt noch ein Gitarrensolo als Zugabe und lässt "Death Machine" mit dem Charme, den grosse Künstler haben, ausklingen.

Ich habe "Death Machine" während den letzten Wochen regelmässig gehört. Es ist energiegeladen, hat einen kleinen Touch Nostalgie und viel Härte. Eine herrliche Mischung wie ich finde, die den Kult-Status von Exciter noch ein weiteres Mal bestätigen.
Alle Thrash-Fans also aufgepasst: Im Januar 2011 kommt ein Stück Thrash Metal Geschichte, dass ihr nicht verpassen solltet.

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