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Gamma Ray - Land Of The Free II

Geschrieben von Blackwarrior am Mittwoch 4. Februar 2009
Permanenter Link
  1. Into The Storm
  2. From The Ashes
  3. Rising Again
  4. To Mother Earth
  5. Rain
  6. Leaving Hell
  7. Empress
  8. When The World
  9. Opportunity
  10. Real World
  11. Hear Me Calling
  12. Insurrection 
Land Of The Free Part II ist eine Fortsetzung, welche in Bezug auf den Stil in die gleiche Bresche schlägt, wie das 1995 erschienene Album Land Of The Free. Obwohl dies den Anschein einer lapidaren Fortsetzung macht, kommt das Album stimmig und frisch daher. Anlehnungen an die das erste Album sind klar zu erkennen, dennoch wirkt es gesamthaft nicht als ob hier alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird.
 
Bereits der erste Track "Into The Storm" verrät einem einerseits mit dem Titel, wohin einem das Album führt und reisst einem sogleich mit harmonischen Riffs und dem bekannten Gesang von Kai Hansen mit. Rasant geht es auch weiter, das bekannte hohe Tempo lässt einem die technische Perfektion der Band erkennen. Eingängige, harmonische Refrains aninieren zum Mitsummen, ohne dabei abgegriffen oder fad zu wirken. In folgenden Lied "From The Ashes" zieht einem das Gitarrensolo sehr in seinen Bann, welches sich gleich darauf wieder mit dem Gesang zu vermischen. Aber auch eine kurzer Gesangspart sticht hervor, bevor die Stimme(n) von den Drums und Gitarren brachial übertönt werden. Wie gewohnt in einem raschen Tempo.
Erst zu Beginn von Rising Again kommt man beim Intro wieder etwas zum verschnaufen. Wer aber nun eine melodische Hymne erwartet, hat sich geirrt. Etwas rauher klingen die Gitarren und der Gesang nun. Auch die Drums sind deutlich in den Vordergrund gerückt. Dennoch erlangt die Stimme von Kai Hansen immer wieder die Oberhand, um alsbald wieder zu neuen Tempi angeprescht zu werden.
Erst in rund der Hälfte der Scheibe bei "Empress" wird die Band etwas ruhiger. Ein weiteres Stück ebnet den Weg zur Hymne "Opportunity", so zumindest der Eindruck am Anfang. Stilsicher wechseln die Hamburger aber zu brachialen Riffs. Geschickt wechseln sie zwischen den Tempi und Stimmungen; zwischen harmonisch-freudig und brachial-wütend.
 
Das Album hat enormes Bestsellerpotential und zeigt einmal mehr das Können der Band. Inspiriert vom Titel wird ein strikter Stil eingehalten, im Vergleich zu Land Of The Free von 1995 wird die Reife und Entwicklung der Band spür- und hörbar.

Wer auf althergebrachten, melodischen Metal steht, der einem ein Gefühl von Happyness vermittelt, sollte sich diese Scheibe unbedingt kaufen. 

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