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The Burning - Rewakening

Geschrieben von Blackwarrior am Samstag 28. Februar 2009
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  1. It Came From The North
  2. Cloven Hoof
  3. Carnivora
  4. Eight Legged Omen
  5. Repentance ( Burned On The Stake)
  6. Father They Call Me The Heretic
  7. He Who Whispers In The Back Of Us All
  8. Evangelical Cannibal
  9. Unspeakable
  10. Live The Goat
  11. Rewakening
  12. My Apostacy
Die Dänen "The Burning" um Frontmann Johnny Haven präsentieren uns mit "Rewakening" ihr insgesamt zweites Album, welches sich dem Stil des Thrash und Death Metal verschrieben hat. Zu den Vorbildern der Band gehören Pantera, Sepultura und Slayer, worauf wohl auch ein Grundsatz der Band zurückzuführen ist: "No Swedish twin guitars here".
 
"It Came From The North" ist dann auch ein aggresiver Opener. Dem Gesang wird grosse Bedeutung zugeschrieben, dies ist schon nach dem Opener klar, wo die Stimme(n) einen bedeutenden Platz einnehmen. "Cloven Hoof" wartet insofern nicht mit etwas neuem auf, sondern kombiniert die Elemnte aus dem Opener neu. Auffallend sind dort etwas die Gitarren, welche in den Zwischenparts eine grössere Bedeutung bekommen und etwas lauter abgemischt wurden. Mein persönlicher Favorit des Albums kommt jedoch mit "Carnivora", welcher als engergiegeladener Track daherkommt. Schnell, brachial und mit einem eingänglichen Refrain am Schluss.
Mit "Eight Legged Omen" folgt ein langsamerer Track, in welchem die Gitarren etwas melodiöser spielen. Verwirrend ist aber auch hier, dass der Gesang jeweils in zwei unterschiedlichen Stimmlagen zu hören ist, die Band jedoch nur einen Sänger aufführt. Ich vermute fast, dass der Sänger die Stimmlage so gut wechseln kann, dass er diese zwei unterschiedlichen Stimmen hinkriegt. "Repentance", welcher mit alternativem Titel "Burned on the Stake" heisst, ist dann wieder ein richtiger Kracher. Energiegeladen, gerade die richtige Portion Melodie und nicht so viele Stimmwechsel.
"Evangelical Cannibal" stellt dann einen weiteren Höhepunkt für dieses Album dar. Ähnlich wie bei "Carnivora" fasziniert hier der Refrain. Stilistisch werden viele unterschiedliche Elemente hier bemüht und wohl auch genauso viele Tempiwechsel gemacht. "Rewakening" schlussendlich eröffnet mit einem Intro, welches man erwartet hätte, wechselt anschliessend jedoch in das Ursprungsgenre der Band. Klarere Crossover Sound, gespickt mit einer Prise Punk, vermag mich jedoch nicht so zu faszinieren.
 
Insgesamt ist das Album nicht schlecht gelungen. Einzelstücke faszinieren durchaus und zeigen dass die Band auf dem richtigen Weg ist. Andererseits verschwinden viele Stücke einfach im "grauen" Allerlei des Crossover, insofern als dass sie nichts aussergewöhnliches zu bieten haben. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist die starkte Abmischung des Gesangs, vor allem gleich zu Beginn der Scheibe.

Massacre Records schreibt zum Album: "... ein Album mit der Aggressivität von Carcass und der Härte von Crowbar, aber mit genügend melodiösen Parts um neben Bands wie Megadeth oder Testament zu bestehen." (Massacre Records 2009). Ich persönlich habe den Crossover Einfluss aus Punk und Metal Core noch etwas zu stark empfunden, als dass ich diese Aussage unterschreiben könnte. Die Band zeigt jedoch klare Indizien in Richtung der im Zitat genannten "Vergleichsbands". 

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