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Onslaught - Sounds Of Violence

Geschrieben von Blackwarrior am Freitag 28. Januar 2011
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  1. Into The Abyss (Intro)
  2. Born For War
  3. The Sound Of Violence
  4. Code Black
  5. Rest In Pieces
  6. Godhead
  7. Hatebox
  8. Antitheist
  9. Suicideology
  10. The End Of The Storm (Outro)
  11. Bomber (Bonus)[nbsp]

Die Briten Onslaught bringen mit "Sounds Of Voilence" ein neues Thrash Metal Album unter die Massen. Das Cover in schlichtem Schwarz und ein vielversprechender Titel versprechen Gutes.[nbsp]

Ein etwas mystisches Intro ("Into The Abyss") eröffnet "Sounds Of Violence" und leitet nahtlos in den ersten Track "Born For War" über. Dieser überzeugt durch das hohe Tempo, gepaart mit einem repetitiven und spannenden Thema der Drums und Gitarren. Grosse Teile sind überdies rein instrumental gehalten und bringen so die "Basismelodie" des Songs noch mehr zur Geltung. Es folgt sogleich mit "Sounds Of Violence" der Titeltrack des gleichnamigen Albums. Im Song werden ein paar Synthie-Effekte eingesetzt. Insgesamt wirkt dieser Track etwas unruhiger, lässt jedoch die typischen Onslaught Merkmale nicht vermissen: Druckvoller Sound, harte Vocals und immer wieder ein kleiner Melodie-Part geschickt eingeflochten. "Code Black" beginnt schwerer und hält auf den Drums und dem Bass das schwer klingende Thema. Und auch hier findet sich wieder eine interessante Melodieführung.

"Rest In Pieces", ein Track der mir schon wegen dem Titel der zum Bandnamen passt, aufgefallen ist, legt voller Energie los. Rasche Vocals mit einer Background-Stimme und extrem schnellen Drums. Ein ausgedehntes Intro eröffent dann "Godhead" und hier könnte man meinen man hört ein klein wenig Punk druchschimmern, vor allem beim Gesang. Doch die Drums sprechen eine andere Sprache. "Hatebox" spielt mit Synthie-Effekten im Intro und kehrt zum bewährten Muster von Onslaught zurück, ohne jedoch langweilig zu wirken, denn dazu sind die Songs einfach zu energiegeladen.
Mit "Antitheist" und "Suicideology" folgen zwei hochkarätige Thrash Bomben, welche es, obwohl im Vergleich zu anderen Songs auf dem Album, etwas gemütlicher angehen, aber dennoch brachial genug daherkommen.
"The End Of The Storm" ist das Outro und setzt auf dasselbe Muster wie das Intro, bzw. verwendet sogar dieselbe Melodie und setzt so einen gelungenen Rahmen für das Thrash Fest auf "Sounds Of Violence".
Mit "Bomber" folgt noch ein Bonustrack, der wirklich leichte Rock'n'Roll bzw. Punk Allüren hat. Auch ist hier der Gesang viel klarer und dominanter als in den übrigen Stücken. Doch genau das macht das Stück interessant.

Insgesamt gefällt mir "Sounds Of Violence" von Onslaught sehr gut. Es hat viele harte Stücke drauf, welche ohne Kompromisse gespielt werden und so einen sehr direkten, starken Thrash Metal repräsentieren. Kurz gesagt: Ein Muss für alle Thrash Metal Fans.

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